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Die Brauereigeschichte oder
750 Jahre einmal ganz kurz

Im 13. Jahrhundert wurde zur Haltbarmachung und Würzen des Bieres noch das sogenannte „Grut“ (Kraut) ein Gemisch aus Gadelkraut, Porsch, Roßkümmel, Lorbeer, Wacholder, Anis und Torf verwendet. Geschmacklich ist das Bier von damals mit dem von heute demnach überhaupt nicht mehr vergleichbar.

Allerdings kam um 1400 dann in der Gegend von Korschenbroich der Hopfen auf, der einen bedeutenden Einfluss auf die Haltbarkeit, aber insbesondere den Geschmack hatte. Anfänglich wehrte sich die Herrschaft Myllendonk noch gegen diese Entwicklung, da sie ihr Grut-Monopol in Gefahr sah, später lenkte sie jedoch ein. Notgedrungen, denn die Brauer und das Volk widersetzten sich einfach dem Verbot Hopfenbier zu brauen und zu trinken. Bereits damals hat also der Geschmack gesiegt.

Im Jahre 1519 wird erstmalig ein Mitglied der Familie Bolten als Inhaber der Brauerei erwähnt, die der Brauerei bis heute ihren Namen verleiht.

Schicksalsschläge blieben nicht aus. So brannte im Jahre 1774 der Kraushof vollständig nieder. Dennoch entschieden sich die Eheleute Peter Bolten zum sofortigen Wiederaufbau. Mit Entschlossenheit und dem Glauben an die Qualität der eigenen Braukunst fingen sie von vorne an.
Daran erinnert noch heute die Inschrift auf dem Eichenholz über dem Hofeingang:

„Gelobt sei Jesus Christus, Amen. Peter Bolten und sibilla Brockers, eheleut, haben dies Haus gebauet, durch Gottes Hand, Gott bewahre es vor feur und brand, den 7. März 1776“.

 
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